P&E | Doktorandenforum

Doktorandenforum geht 2012 in die 6. Runde!

Das P&E Doktorandenforum hat sich als feste Größe im P&E-Terminkalender etabliert. Das wissenschaftliche Colloquium, das den Erfahrungsaustausch zwischen forschenden und forschungsinteressierten Studierenden und Absolventen von Philosophy & Economics fördert, zieht jedes Jahr Teilnehmer aus ganz Europa und einige sogar aus den USA zu der Veranstaltung des Fördervereins Philosophy & Economics. Ansprechpartner für das Doktorandenforum ist Silvia Maier


Das nächste Doktorandenforum wird voraussichtlich im Mai dieses Jahres in Zürich stattfinden. Doktoranden, die Interesse am Forum oder grundsätzlich an den Aktivitäten des Fördervereins im Bereich Promotion haben, wenden sich bitte an Silvia Maier.



2011

Doktorandenforum 10Das V. P&E-Doktorandenforum tagte vom 20. bis 22. Mai mit Unterstützung von McKinsey in Köln. Durch den frühen Termin haben wir es möglich gemacht, dass Hasko von Kriegstein (jetzt University of Toronto) und Jonas Bunte (jetzt University of Minnesota) beide ihre Dissertationsprojekte zu „The Nature and Value of Achievement“ und zu „Chinese Loans to Developing Countries“ vorstellen konnten. Außerdem haben Jasmin Gider (Uni Bonn, Graduate School of Economics), Iana Kouris (RWTH Aachen, im Freijahr als McKinsey- Beraterin) und als externer Gast Denis Engemann (Uni Köln / Forschungszentrum Jülich) ihre Projekte zu Insider-Trading, Modellierung von App-Plattformen und den neuronalen Grundlagen von sozialer Interaktion präsentiert. Erneut hat sich gezeigt, dass der Austausch über die Anwendung von Forschungsmethoden selbst bei so unterschiedlichen Themen Früchte trägt. Dabei wollen wir jedoch nicht stehenbleiben.
Um eine Perspektive für die nächsten Jahre zu entwerfen und das Doktorandenforum mit dem in Bayreuth entstehenden Doktorandenprogramm zu verbinden, stehen momentan mehrere Weiterentwicklungsschritte an, über die wir in einer der nächsten Newsletterausgaben ausführlicher berichten werden.



2010

Doktorandenforum 10Wohltätig, berechnend oder gerecht? 4. P&E-Doktorandenforum beschäftigt sich mit Entwicklungshilfe, CSR und dem guten Leben

Entwicklungshilfe – Ein Frage der Gerechtigkeit oder Wohltätigkeit? Wie sollte ein Betrieb seine CSR-Aktivitäten ins Controlling einbinden? Und wie kann man Smartphone-Applikationsplattformen ökonomisch modellieren? Mit diesen Fragen beschäftigten sich drei von acht Referenten des 4. P&E-Doktorandenforums, das unterstützt vom Förderverein Philosophy & Economics vom 5. bis 8. August 2010 in München tagte.

Wie sich der Einsatz für die Forschung in einer Wissenschaftlerkarriere niederschlägt, analysierte Stefan Witte (Universität des Saarlandes) am Beispiel von Volkswirten. Er stellte ein Paper zu Rankings in der Wissenschaft vor. Der Tenor: Zumindest für Volkswirte könne man sagen, dass Journal-Publikationen die harte Währung sind. Monographien und Aufsätze werden dagegen nicht in die Waagschale geworfen, wenn es um das Besetzen von Stellen geht.
Eröffnet hatte Julian Culp (Universität Frankfurt) die Tagung mit seiner Untersuchung, ob Entwicklungshilfe eine Frage der Gerechtigkeit oder der Wohltätigkeit sei. Daran anschließend referierte Thomas Domjahn (Universität Bayreuth, Lehrstuhl Martin Leschke) über informelle Institutionen und wirtschaftliche Entwicklung.
Moritz Delbrück (Universität Witten-Herdecke/concern) stellte die groß angelegte CSR-Befragung „Unternehmerische Verantwortung in der Praxis 2010“ vor, an der zahlreiche Studierende und Alumni von P&E beteiligt sind. Stefan Rohrhofer (KU Eichstätt-Ingolstadt/Boston Consulting Group) knüpfte daran mit seiner Skizze zu seiner Promotion über „Strategisches CSR-Controlling“ an.
Mit der Frage, wie sich Smartphone-Applikationsplattformen („Apps“) analysieren und modellieren lassen, beschäftigt sich Iana Kouris (McKinsey) seit kurzem in ihrer Promotion an der RWTH Aachen. Ebenfalls mit einem Modellierungsproblem hat sich Nicole Zimmermann (Universität Mannheim) herumgeschlagen: Sie untersuchte in ihrer inzwischen abgeschlossenen Promotion die Umstellung der New York Stock Exchange vom manuellen auf automatischen Handel aus Sicht der Organisationstheorie. Besonders interessierte sie dabei das Phänomen der Trägheit von Organisationen. Tim Tiefenbach (Universität Bayreuth, Lehrstuhl Martin Leschke) stellte eine methodologische Untersuchung vor: „Der Beitrag der ökonomischen Theorie zur Frage des guten Lebens“. Abgerundet wurde das Doktorandenforum von einem gemeinsamen Freizeitprogramm in München.



2009

Doktorandenforum 09Zurück zu den philosophischen Wurzeln von P&E in Bayreuth ging es 2009 in Wien. In der Bibliothek des Wiener-Kreis-Instituts traf sich wieder eine größere Runde von P&E-Absolventen, darunter erstmals auch in Amerika forschende P&Eler. Johannes Schmieder (Columbia University) präsentierte seine Arbeit zur Arbeitsmarktökonomik. Nicole Zimmermann (Universität Mannheim) und Johanna Speer (Humboldt-Universität Berlin) stellten ihre Ansätze zu Dissertationen über Unternehmens-Organisation und Entwicklungshilfe vor. Juliane Reinecke und Simon Deichsel schlossen an ihre Vorträge vom Vorjahr an; Daniel Heuermann stellte seine abgeschlossene Arbeit zu „Human Capital Externalities“ vor.

2008

Doktorandenforum 08Einige Themen wurden in diesem Jahr in Grindelwald vertieft. Auf Einladung von Master-Absolvent Thomas Würsch tagte das Forum in der Schweiz. Neben Julian Fink und Jörg Viebranz präsentierten Simon Deichsel (Universität Bremen) und Juliane Reinecke (University of Cambridge) ihre Arbeiten zur Wissenschaftstheorie der Ökonomik und zu Fairtrade-Zertifikaten. Um neben der wissenschaftlichen Diskussion genügend Freizeit zu haben und den Ort unter den Berggipfeln von Eiger, Mönch und Jungfrau genießen zu können, wurde die Veranstaltung um einen Tag erweitert: Seither treffen sich die Teilnehmer bereits donnerstags, um einen bis eineinhalb Tage Zeit für Debatten und einen Tag für ein umfangreiches Freizeitprogramm zu haben.

2007

Doktorandenforum 07Beim Auftakt in der Hertie School of Governance in Berlin 2007 stellten Jörg Viebranz (Universität Halle-Wittenberg), Daniel Heuermann (Institut für Arbeitsrecht und Arbeitsbeziehungen in der EG, Trier), Mario Walther (Bertelsmann Arvato/Universität St. Gallen) sowie Julian Fink (University of Oxford) und Kristin Vorbohle (Universität Oldenburg) 17 Teilnehmern ihre Dissertationen vor. Die Themen: Korruptionsbekämpfung, Ungleichgewichte auf dem Arbeitsmarkt, Public-Private-Partnerships, Grundlagen der Rationalität sowie Kooperation aus Sicht der Unternehmensethik.

Einen Bericht zum I. Doktorandenforum finden Sie hier.

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